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Bund muss Verantwortung übernehmen für Behindertenberatung

Stadt Innsbruck ruft Bundeskanzler auf, Sparstift nicht bei Menschen mit Behinderung anzusetzen

„Es kann nicht sein, dass die unverständlichen Sparmaßnahmen der Bundesregierung Einrichtungen, die Familien mit behinderten Kindern beraten und durch die schwierigen Phasen am Beginn und an den Übergängen der Bildungskarriere begleiten, finanzielle ausgehungert werden“, sind Bürgermeister Georg Willi und Stadträtin Elisabeth Mayr entrüstet.

Neben zahlreichen anderen Familienberatungsstellen ist besonders der Verein Integration Tirol, der seit nunmehr über 18 Jahren hervorragende Arbeit in diesem Bereich leistet, von Kürzungen durch den Bund stark betroffen.

Auf Initiative von Bürgermeister Georg Willi und Stadträtin Elisabeth Mayr wurde ein entsprechender Brief, unterschrieben von allen amtsführenden Mitgliedern des Stadtsenats, an Bundeskanzler Sebastian Kurz übermittelt, in dem die Stadt Innsbruck ihn daran erinnert, Verantwortung für die Bürgerinnen und Bürger zu übernehmen und die Kürzungen rückgängig zu machen, zumal die Förderung eigentlich erhöht werden müsste.

Die Stadt Innsbruck übernimmt natürlich weiterhin ihren Teil bei der Unterstützung dieser wichtigen Einrichtung.

„Die Gemeinden können nicht alle diese Kürzungen abfedern und müssen das dem Bundeskanzler auch mitteilen“, sind sich alle amtsführenden Stadtsenatsmitglieder einig.

Rückfragehinweis:

Michael Bauer

+43 512 5360 2314

michael.bauer@magibk.at

Brief an das Bundeskanzleramt

briefstadtsenatbkaintegrationtirol101018.pdf   (992 KB)