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Kaiser-Maximilian-Preis in neuem Gewand

Seit 1997 wird der Kaiser-Maximilian-Preis vom Land Tirol und der Stadt Innsbruck vergeben. Anlässlich des Kaiser-Maximilian-Gedenkjahres 2019 wird dessen Gesamtkonzept erneuert und noch bürgernäher und inklusiver gestaltet. Anstatt der Prämierung herausragender Einzelleistungen soll sich die Ausschreibung zukünftig an herausragende Projekte und Initiativen richten, die sich in gemeinsamer, kreativer und nachhaltiger Weise den zentralen Zielen des europäischen Einigungsprozesses verpflichtet fühlen.

Ablauf der Bewerbung

Die Ausschreibung richtet sich besonders an Einzelpersonen, Personengruppen (Gesellschaften und Vereine), Forschungseinrichtungen, Interessensvertretungen und Gebietskörperschaften aller 47 Europaratsstaaten, zuzüglich Belarus. Bewerbungen werden dabei ausschließlich über die in die Homepage integrierte Bewerbungsplattform entgegengenommen, wobei das Bewerbungsformular gleichermaßen in deutscher, englischer und französischer Sprache ausgefüllt werden kann. Die Bewerbungsfrist für die Verleihung im kommenden Jahr startet am 01. September und endet am 15. November. Die Entscheidung über die Reihung aller eingelangten Bewerbungen bzw. über das Siegerprojekt erfolgt im Anschluss und im Rahmen der Sitzung einer (international ausgewählten) Fachjury.

Der Preis besteht aus einer Urkunde, einer Medaille (Schautaler v. 1509 Kaiser Maximilian I.) und einem Geldpreis in der Höhe von 10.000 Euro. Der Geldpreis ist für das ausgezeichnete Projekt zweckgewidmet. Alle mit dem Preis zusammenhängenden Veranstaltungen finden am 08. Mai 2019 in Innsbruck statt.

Bisherige Preisträgerinnen und Preisträger:

1998   Jordi Pujol, Präsident von Katalonien
1999   Dr. Josef Hofmann, Ehrenpräsident des RGRE
2000   Luc van den Brande, Präsident der VRE
2001   Baroness Farrington of Ribbleton, Großbritannien
2002   Erwin Teufel, Ministerpräsident des Landes Baden Württemberg, und
          Dr. Heinrich Hoffschulte, 1. Vizepräsident des RGRE
2003   Alain Chénard, Präsident des KGRE a. D.
2004   Elisabeth Gateau, Generalsekretärin der Weltunion der Kommunen
2005   Jan Olbrycht, Mitglied des Europäischen Parlaments
2007   Dr. Michael Häupl, Präsident des RGRE
          Graham Meadows, Generaldirektor a.D. der Europäischen Kommission
2008   Dora Bakoyannis, griechische Außenministerin
2009   Giovanni Di Stasi, ehemaliger Präsident des KGRE
2010   Halvdan Skard, ehemaliger Präsident des KGRE
2011   Danuta Hübner, Mitglied des Europäischen Parlamentes und Vorsitzende des Ausschusses für Regionale Entwicklung (REGI)
2012   Keith Whitmore, Präsident des KGRE
2013   Karl-Heinz Lambertz, Ministerpräsident der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens
2014   DDr. Herwig van Staa, Präsident des Tiroler Landtages und Präsident des KGRE
2015   Mercedes BressoMitglied des Europäischen Parlaments und Mitbegründerin der Organisation Cités et Gouvernements locaux Uni
2016   
Anders KnapePräsident des schwedischen Gemeindeverbandes
2017   Nicola Sturgeon, Erste Ministerin Schottlands