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Präsentierten anlässlich des Pressegespräches das Programm zur Veranstaltung „LangeNachtdesFrauenFilms“ (v.l.): Christian Hofer (Metropol Kino Innsbruck), Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, Frauenreferentin Vizebürgermeisterin Sonja Pitscheider und Daniel Burgstaller (Referat Frauen und Generationen)
Präsentierten anlässlich des Pressegespräches das Programm zur Veranstaltung „LangeNachtdesFrauenFilms“ (v.l.): Christian Hofer (Metropol Kino Innsbruck), Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, Frauenreferentin Vizebürgermeisterin Sonja Pitscheider und Daniel Burgstaller (Referat Frauen und Generationen)

„Wir nehmen das Leben selbst in die Hand!“

„LangeNachtdesFrauenFilms“ am 10. März im Metropol Kino Innsbruck

Zehn Filme – darunter drei Österreich-Premieren – beleuchten am Samstag, 10. März, die unterschiedlichen Facetten im Leben von Frauen und regen damit zum Nachdenken über Chancengleichheit und gelebte Gleichberechtigung an. Wie bereits in den vergangenen Jahren nimmt die Stadt Innsbruck den Internationalen Frauentag, der am 08. März begangen wird, zum Anlass und lädt Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche zur LangenNachtdesFrauenFilms ins Metropol Kino ein.
Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer ist überzeugt, dass „wir weltweit vor ähnlichen Herausforderungen stehen, wenn es um Gleichberechtigung, Machtverteilung oder Sexualität geht. Ich erachte es für wichtig, dass wir Tabus brechen und den Menschen die Themen ins Bewusstsein rufen.“
„Im heurigen Jahr haben wir in Kooperation mit dem Metropol Kino Innsbruck wieder ein kontrastreiches Programm zusammengestellt, das Mädchen und Frauen auf ihrem Weg zu gleichen Rechten und Chancen sowie Selbstbestimmung begleitet“, so Vizebürgermeisterin und Frauenreferentin Mag.a Sonja Pitscheider.

Filme von und über Frauen

Um bereits Kinder und Jugendliche für das Thema zu sensibilisieren, wird ab 14:00 Uhr mit Filmen speziell für diese Zielgruppe gestartet. Bei den Filmen am Nachmittag haben Kinder in Begleitung freien Eintritt. Generell beträgt der Eintrittspreis pro Film drei Euro. Die Karten sind direkt beim Metropol Kino über die Kartenhotline: +43 512 28 33 10 bzw. www.metropol-kino.at erhältlich.

Internationaler Frauentag

Der erste Internationale Frauentag fand am 19. März 1911 in Dänemark, Deutschland, der Schweiz, in den USA und in Österreich statt. Im Jahr 1921 wurde der Internationale Frauentag auf den 08. März festgelegt, an dem seither weltweit mit Veranstaltungen und Aktionen auf die Anliegen der Frauen aufmerksam gemacht wird. In diesen 107 Jahren hat sich die Lebenssituation von Frauen entscheidend verbessert, dennoch gilt es nach wie vor, die unerfüllten Grundforderungen weiter zu verfolgen und neue frauenpolitische Anliegen zu formulieren.

Nach dem Kino einfach und sicher nach Hause

Um Innsbruckerinnen – beispielsweise nach einer langen Kinonacht – einen sicheren, kostengünstigen und komfortablen Heimweg anzubieten, unterstützt die Stadt Innsbruck das Frauen-Nachttaxi. Von November bis März jeden Jahres kann dieses täglich von 20:00 Uhr bis 04:00 Uhr gerufen werden. In den übrigen Monaten verkehrt es von 21:00 Uhr bis 04:00 Uhr. Die Kosten im gesamten Stadtgebiet belaufen sich auf 4,90 Euro pro Fahrt. Die Telefonnummer lautet +43 512 551711. Die Initiative richtet sich an Frauen und Mädchen sowie Kinder beiderlei Geschlechts bis zum vollendeten 15. Lebensjahr in Begleitung von Frauen. Am Heiligen Abend, zu Silvester und am Faschingsdienstag fahren keine Frauen-Nachttaxis.

Weitere Informationen

Referat Frauen und Generationen
Tel.: +43 512 5360 4206
Email: post.frauen.generationen@innsbruck.gv.at

 

Kinder- und Jugendfilme

Die Biene Maja

14:00 Uhr, Saal 3
ab 4 Jahren, 83 min
Zeichentrick A/J 1977

Die freche, unangepasste Biene Maja nimmt uns mit auf ihre Abenteuer. Neudigitalisierung des Klassikers von 1977

(Quelle: youtube.com)

Der Fall Mäuserich - TIROLPREMIERE

14:15 Uhr, Saal 4
ab 6 Jahren, 90 min

Meral fällt es nach einem Umzug schwer, in ihrer neuen Umgebung Freunde zu finden. Wie gut, dass es die kleine Maus gibt, die sich in Merals Zimmer eingenistet hat! Ein liebevoll gestalteter Film über Trauerarbeit und Freundschaft und den ewigen Kreislauf der Natur, mit vielen Liedern, die zum Innehalten einladen.

Trailer (Quelle: youtube.com)

Amelie rennt

15:45 Uhr, Saal 3
ab 10 Jahren, 79 min

Amelie ist 13, eine waschechte Großstadtgöre und womöglich das sturste Mädchen in ganz Berlin. Nach einem lebensbedrohlichen Asthmaanfall muss sie in eine spezielle Klinik nach Südtirol. Genau das, was Amelie nicht will. Also reißt sie aus und flüchtet dorthin, wo sie garantiert niemand vermutet: Bergauf. Mitten in den Alpen trifft sie auf einen geheimnisvollen 15-Jährigen. Als der ungebetene Begleiter ihr das Leben rettet, stellt Amelie fest, dass Bart viel interessanter ist, als anfangs gedacht. Gemeinsam begeben sich die beiden auf eine abenteuerliche Reise, bei der es um hoffnungsvolle Wunder und echte Freundschaft geht.

Trailer (Quelle: youtube.com)

Blanka - ÖSTERREICHPREMIERE

16:00 Uhr, Saal 4
ab 12 Jahren, 75 min

Seit die elfjährige Blanka, ein Straßenkind in Manila, gesehen hat wie reiche weiße Frauen für viel Geld Kinder adoptieren, hat sie ein Ziel: sich eine Mutter zu adoptieren. Mit Trick-Diebstählen versucht sie an Geld zu kommen. Der blinde Musiker Peter, der ihr verlässlicher Weggefährte wird, zeigt ihr aber, dass Geld nicht alles ist.
Sechs Filmpreise, u.a. Venedig.

Trailer (Quelle: youtube.com)

Aci Tatli Eksi

17:40 Uhr, Saal 4
ab 12 Jahren, OmU, 106 min

Murat und Duygu sind schwer verliebt. Nachdem sie ihren Abschluss gemacht haben, hält Murat um Duygus Hand an. Aber die selbstbewusste, revolutionäre Duygu hat andere Pläne für ihre Zukunft. Die beiden unterschreiben eine Vereinbarung, fünf Jahre später wieder ein Paar zu werden, aber das Leben hat andere Pläne für sie..

Trailer (Quelle: youtube.com)

Layla M. - ÖSTERREICHPREMIERE

17:45 Uhr, Saal 3
ab 12 Jahren, 100 min

Die 18-jährige Layla lebt mit ihrer Familie in Amsterdam und glaubt, dass sich eine anti-islamische Stimmung zum gefährlichen Trend entwickelt. Nachdem sie wegen der Teilnahme an einer Demonstration verhaftet wird, verlässt Layla die Schule, die Niederlande und heiratet den Dschihadisten Abdel. Doch als sie im Nahen Osten ankommen, entdeckt Layla, dass ihr Geschlecht die Teilhabe vieler Aspekte des gesellschaftlichen Lebens verhindert. Die Sehnsucht nach ihrem früheren Leben keimt in ihr auf. All dies geschieht, während ihr junger Ehemann droht, ein großes Opfer zu erbringen…
Sechs Filmpreise. Oscar-Nominierung 2018

Trailer (Quelle: youtube.com)

Hauptfilme

Bar Bahar - In Between

20:00 Uhr, Saal 4
ab 16 Jahren, 102 min

Alltag und Probleme dreier Palästinenserinnen, die in Tel Aviv zusammenwohnen: Laila als knallharte Anwältin steht unter Dauerstress und ist Nachts in Underground-Clubs unterwegs, die lesbische Salma jobbt als DJ und Barfrau, die Studentin Nour ist die einzige religiöse Muslimin in der Gruppe. Anhand dieser Frauen will "Bar Bahar" eine Gesellschaft im Umbruch porträtieren.

Bar Bahar ist ein grandioser Debütfilm über den täglichen Balanceakt dreier palästinensischer Frauen in Tel Aviv zwischen Tradition und Moderne, Nationalität und Kultur, Gefolgschaft und Freiheit.

Trailer (Quelle: youtube.com)

Die göttliche Ordnung

20:00 Uhr, Saal 3
ab 12 Jahren, 96 min

Nora ist eine junge Hausfrau und Mutter, die 1971 mit ihrem Mann und zwei Söhnen in einem beschaulichen Schweizer Dorf lebt. Hier ist wenig von den gesellschaftlichen Umwälzungen der 68er-Bewegung zu spüren. Ganz im Gegenteil: Es herrscht die Meinung, Emanzipation sei ein Fluch, eine Sünde gegen die Natur und schlichtweg gegen die göttliche Ordnung. Als Nora wieder anfangen mochte zu arbeiten, verweigert ihr Mann ihr die Erlaubnis und beruft sich dabei auf das Ehegesetz, das die Frau dazu verpflichtet, sich um den Haushalt zu kümmern. Hier erwacht Noras Widerstand! Sie beginnt feministische Literatur zu lesen, enge Jeans und wilden Pony zu tragen und besucht einen Workshop für sexuelle Befreiung. Als sie sich aktiv für das Frauenstimmrecht einsetzt und zu einem Streik aufruft, gerät der Dorf- und Familienfrieden gehörig ins Wanken...

In der charmanten und warmherzigen Komödie über den Kampf um Gleichberechtigung und die (reichlich späte – 1971!) Einführung des Schweizer Frauenwahlrechts treffen chauvinistische Vorurteile und echte Frauen-Solidarität aufeinander

Trailer (Quelle: youtube.com)

Eine fantastische Frau

21:45 Uhr, Saal 3
ab 12 Jahren, 104 min

Marina und Orlando lieben sich und planen eine gemeinsame Zukunft. Als der 20 Jahre ältere Liebhaber überraschend stirbt, überschlagen sich die Ereignisse: Marina sieht sich mit den unangenehmen Fragen einer Kommissarin konfrontiert, und Orlandos Familie begegnet ihr mit Wut und Misstrauen. Marina ist eine Transgender-Frau, und die Familie des Verstorbenen fühlt sich durch ihre sexuelle Identität bedroht. Mit der gleichen Energie, mit der sie früher dafür gekämpft hat, als Frau zu leben, pocht Marina nun erhobenen Hauptes auf ihr Recht auf Trauer. Und wenn schon nicht ihre Umgebung, so ist doch der Film ganz auf ihrer Seite und zeigt die zunehmend ins Abseits gedrängte Protagonistin als starke, lebenskluge – fantastische – Frau.

Oscar-Nominierung 2018

Silberner Bär Berlinale 2017

Trailer (Quelle: youtube.com)

The Florida Project - ÖSTERREICHPREMIERE

22:00 Uhr, Saal 4
ab 12 Jahren, 115 min

In Florida trifft Disney-World-Glanz auf das Elend der Unterschicht. Die sehr junge Mutter lebt mit Moonee, sechs Jahre alt, dafür aber ganz schön altklug, in einem knall-pastell-farbenen Motel mit dem euphemistischen Namen “The Magic Castle“. Hier wohnen die, die kein Zuhause mehr haben. Sie ist gezwungen, auf mehr oder weniger anständige Weise ihre wilde Tochter und sich selbst durchs Leben zu hieven. Unterstützung erhält sie dabei vom Motelmanager, der mit großem Herzen immer wieder Ordnung ins Chaos zu bringen versucht.

Florida Project ist ein glücklicher Film über eine unschöne Welt.

Oscar-Nominierung 2018

Trailer (Quelle: youtube.com)