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Stadt bittet RadfahrerInnen um Verständnis für Marktplatz-Sperre

„Roter Teppich“ funktioniert – als nächstes sollen Rad/Schienenkonflikte gelöst werden

In den kommenden Wochen ist der Marktplatz für RadfahrerInnen gesperrt: zuerst wegen des Aufbaus und wegen der Durchführung der Kletter-Weltmeisterschaft, dann wegen der Fanzone der Rad-Weltmeisterschaft. Umweltstadträtin Mag.a Uschi Schwarzl zieht nach einem Monat „roter Teppich“ für RadfahrerInnen am Marktplatz eine positive Bilanz. Bei Veranstaltungen sind noch nicht alle Abstandsregeln genau eingehalten worden, aber der zentrale Marktplatz ist für RadfahrerInnen mit dem neuen Radstreifen auch bei gut besuchten Veranstaltungen besser zu befahren als davor. Für die Marktplatzsperre bittet die Umweltstadträtin um Verständnis: Heuer wird nach der Rad WM noch für den Christkindlmarkt und fürs Bergsilvester der gesamte Platz gesperrt, im Frühjahr gibt’s dann jedenfalls wieder durchgehend freie Fahrt für die Räder über den Marktplatz.

Neue Radabstellplätze und Schienensicherheit im Fokus

Als nächste Maßnahmen für RadfahrerInnen kündigt Schwarzl an, das Konfliktfeld zwischen Rad- und Schienenverkehr angehen zu wollen. Es gibt dort zahlreiche Beschwerden von RadfahrerInnen, die sich zwischen Schienen und Gehsteigen oder parkenden PKW eingeklemmt fühlen, es kommt häufig zu Gefahrensituationen und leider auch zu Unfällen. Noch dieses Jahr sollen punktuelle Sofortmaßnahmen helfen, längerfristig möchte Umweltstadträtin Uschi Schwarzl attraktive Radrouten durch die Stadt weitgehend abseits der Schieneninfrastruktur planen und umsetzen. Details dazu werden voraussichtlich noch im Herbst bekanntgegeben. 14 neue Radabstellplätze wurden diese Woche von dem Dienststellen eingerichtet: auf der Maximilianstraße auf Höhe der Arbeiterkammer und in der Kranebitter Allee auf Höhe des im Herbst neu eröffnenden StudentInnenheims.

Rückfragehinweis

Mag. Paul Aigner

Telefon +43 512 53601315
paul.aigner@magibk.at