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Hell, offen und freundlich präsentiert sich der neue Kindergarten in der Schützenstraße.
Hell, offen und freundlich präsentiert sich der neue Kindergarten in der Schützenstraße.

Mehr Betreuung, mehr Flexibilität

Die Zahl berufstätiger Eltern steigt und somit auch der Bedarf nach Kinderbetreuung, die durch flexible Öffnungszeiten die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtert.

Die Stadt Innsbruck erfreut sich unter anderem aufgrund ihrer hohen Lebensqualität und des alpinurbanen Charakters großer Beliebtheit. Wesentlich dafür ist eine gut ausgebaute Kinderbetreuung. Durch die wachsende Bevölkerung steigt der Bedarf nach einer höheren Versorgungsquote. Dieser wirkt sich direkt auf die Kinderbetreuungseinrichtungen in Innsbruck aus. Um dem Ruf einer familienfreundlichen Stadt gerecht zu werden, investiert die Tiroler Landeshauptstadt laufend in die Betreuung und Bildung der Jüngsten in unserer Gesellschaft.

Mit zahlreichen infrastrukturellen Umsetzungsmaßnahmen gewährleistet die Stadt ein bedarfsgerechtes Angebot. So wurde kürzlich mit dem Kindergarten Schützenstraße eine neue Einrichtung und damit ein weiterer, essentieller Baustein in Richtung familienfreundliche Stadt gelegt. Seit Anfang des Jahres werden im mittlerweile 30. städtischen Kindergarten im Stadtteil Olympisches Dorf insgesamt zwei Gruppen betreut, im Herbst eröffnet eine weitere Gruppe. Der neue Kindergarten entlastet vor allem das Einzugsgebiet Arzl, Walderkammweg und O-Dorf. „Inzwischen betreuen wir in den städtischen Einrichtungen rund 2.100 Kinder in insgesamt 129 Gruppen. Die Investition in die Bildung unserer Kinder stellt eine Investition in die Zukunft dar. Es ist wichtig, dass die Betreuungseinrichtungen ideal ausgestattet sind und es unseren bestens ausgebildeten Pädagoginnen und Pädagogen dadurch ermöglicht wird, gemeinsam mit den Kindern in ansprechender Umgebung zu spielen, lernen und wachsen“, erklärt Stadträtin Mag.a Elisabeth Mayr, ressortverantwortlich für Bildung, Schulen sowie Kinderbildungs- und Kinderbetreuungseinrichtungen.

„Ob Kinderbetreuung während des Schuljahres oder in den Ferien: Das städtische Angebot erleichtert die Balance zwischen Familie und Beruf erheblich und stellt so eine große Hilfestellung für berufstätige Eltern und Alleinerziehende dar.“

Amtsführende Stadträtin Elisabeth Mayr

Amtsführende Stadträtin Elisabeth Mayr

Moderne Bauweise

In der Schützenstraße realisierte die Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) das Projekt „mobiler Kindergarten“. Erstmals wurde eine flexible, moderne und bedarfsgerechte Modulbauweise angewendet. Zu den Zielen des Projektes gehörten: hohe Flexibilität in der Bauweise, Aufrechterhaltung gestalterischer und funktionaler Qualitäten sowie Erfüllung pädagogischer Erfordernisse. Eine sehr gute Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln, die attraktive Lage nahe der Innpromenade sowie eine Förderung der Vernetzung und des Austausches zwischen den Stadtteilen sind nur drei der vielen Vorteile der Einrichtung. Das Gebäude wurde zur Gänze vorgefertigt und in Modulen vor Ort transportiert. Auf- und Abbau der einzelnen Raumzellen sind einfach und leicht durchführbar. Der Kindergarten verfügt über eine Lernwerkstatt, ein Atelier sowie einen Bau- und Rollenspielraum. Die Dachfläche des mobilen Kindergartens wurde zur Gänze begrünt.

Familie und Beruf

Der Bedarf an qualitativ hochwertiger Kinderbetreuung ist heutzutage, auch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, eine der wichtigsten Herausforderungen. Die Doppelbelastung von Familie und Karriere stellt oftmals, vor allem Frauen vor eine schwierige Aufgabe. Dafür gilt es entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen, damit die Vereinbarkeit zwischen Beruf und Familie gut gelingen kann. „Ein ausreichendes, bedarfsgerechtes Angebot sowie flexible Öffnungszeiten in unseren Betreuungseinrichtungen ermöglichen berufstätigen Eltern und Alleinerziehenden ihren Beruf und ihr Familienleben besser zu vereinen. Besondere Bedeutung kommt dabei der Abstimmung von Arbeitszeiten der Erziehungsberechtigten mit den Öffnungszeiten einer Kinderbetreuungseinrichtung zu", betont Stadträtin Mayr.

Sommerbetreuung

Eine gute Betreuung der Kinder während des Schuljahres ist wesentlich, aber nicht ausreichend. Für berufstätige Eltern und Alleinerziehende ist sie auch in den Ferien von großer Bedeutung. Dafür hat die Stadt konkrete Angebote geschaffen. Neun städtische Kindergärten und vier Schülerhorte haben von 8. Juli bis 23. August, jeweils von Montag bis Freitag, von 07.00 bis 17.00 Uhr (Horte bis 18.00 Uhr) geöffnet. Um die Anmeldung für die Sommerbetreuung in den städtischen Einrichtungen möglichst familienfreundlich und unbürokratisch zu gestalten, wurde diese auf neue Beine gestellt: Für diesen Sommer läuft die Anmeldung über das Dienstleistungsunternehmen GemNova (siehe Infobox). Die Reservierung kann bis 21. Juni storniert werden, um größtmögliche Flexibilität zu bieten. MF

Sommerbetreuung

Sommerbetreuung Kindergärten & Schülerhorte

Die Anmeldung kann direkt vor Ort bei der GemNova (Ing.-Etzel-Straße 9, 3. Stock, von Montag bis Freitag, 08.00 bis 12.00 Uhr) oder online unter www.gemnova.at/bildungspool/ferienbetreuung vorgenommen werden. Nähere Informationen zur Anmeldung und zu den Tarifen finden sich unter der angeführten Website der GemNova.

Sommerbetreuung für Kinder

aus städtischen Schulen Ab 8. Juli bis 23. August – jeweils von Montag bis Freitag, 07.00 bis 18.00 Uhr – wird in Zusammenarbeit mit den „Kinderfreunden Tirol“ eine Sommerbetreuung für Schulkinder der städtischen Pflichtschulen angeboten. Der Nachwuchs wird in dieser Zeit in den Volksschulen Innere Stadt (Angerzellgasse 12), Reichenau (Wörndlestraße 3) und der Schule am Inn (Hutterweg 1a) betreut. Die Anmeldung erfolgt unter ferien@kinderfreunde-tirol.at. Mehr dazu unter: www.innsbruck.gv.at