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Freuen sich über den Abschluss des NHT-Vorzeigeprojekts im Saggen: Mieterin Helga Edenhauser mit NHT-Geschäftsführer Markus Pollo (re.), Landesrätin Patrizia Zoller-Frischauf und Gemeinderat Gerhard Fritz (li.).
Freuen sich über den Abschluss des NHT-Vorzeigeprojekts im Saggen: Mieterin Helga Edenhauser mit NHT-Geschäftsführer Markus Pollo (re.), Landesrätin Patrizia Zoller-Frischauf und Gemeinderat Gerhard Fritz (li.).

NHT schafft leistbaren und qualitätsvollen Wohnraum im Saggen

122 neue leistbare Wohneinheiten im Saggen

Die Neue Heimat Tirol (NHT) plant in den nächsten Jahren die Errichtung von über 1.000 neuen Wohnungen in Innsbruck. Im Innsbrucker Stadtteil Saggen wurden jetzt im Rahmen einer Gebäudeaufstockung 32 neue Mietwohnungen errichtet sowie die bestehenden Wohnhäuser mit insgesamt 90 Wohnungen der NHT umfassend saniert.

Am Freitag wurde im Rahmen eines kleinen Baustellenfestes für die Bewohnerinnen und Bewohner der Abschluss der Großbaustelle gefeiert. Die NHT hat rund 9,2 Mio. Euro investiert. Das Projekt wird zusätzlich durch Mittel aus dem EU-Projekt Sinfonia unterstützt.

NHT investierte 9,2 Mio. Euro

„Dieses Projekt ist eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Durch ein nachhaltiges, architektonisches Konzept ist hier neuer, leistbarer Wohnraum entstanden, den wir in unserer Landeshauptstadt dringend benötigen. Zugleich bringen wir die bestehende Wohnanlage energetisch auf den neuesten Stand. Das schont die Betriebskosten und die Umwelt“, freut sich auch Bürgermeister Georg Willi.

Landesrätin Patrizia Zoller-Frischauf: „Der Wohnbedarf in Innsbruck ist weiter steigend. Mit der umfassenden Sanierung und der Aufstockung im Saggen stehen insgesamt 122 leistbare Wohneinheiten zur Verfügung. Durch die Förderung aus dem EU-Projekt Sinfonia sind die Wohnungen Teil der ‚Smart City‘ und somit nachhaltig errichtet.“

„Die letzten 19 Monate waren vor allem für die Bewohnerinnen und Bewohner mit sehr viel Einschränkungen und Belastungen durch die Baustelle verbunden. Für das große Verständnis und die uns entgegengebrachte Geduld möchte ich mich ausdrücklich bedanken“, ergänzt NHT-Geschäftsführer Markus Pollo.

Die Wohnanlage in der Bruckner Straße wurde 1951 von der NHT errichtet und jetzt im Zuge der Sanierung mit Wärmedämmung, neuen Fenstern sowie einer Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung auf Niedrigenergiestandard umgerüstet. Pollo: „Die Heizkosten reduzieren sich um bis zu 50 Prozent. Im Zuge der Arbeiten haben wir auch die Balkone vergrößert. Unterm Strich bleibt eine deutliche Steigerung der Lebensqualität in den Wohnungen.“

122 moderne Mietwohnungen

Die Bestandsmieterinnen und –mieter können sich auch über sieben neue Aufzüge, sanierte Kellerräume sowie zwei Fahrradhäuschen und eine Müllsammelstelle im Innenhof der Anlage freuen. Die Kosten für die Sanierung belaufen sich auf rund vier Mio. Euro. Zusätzlich wurden über eine Aufstockung in der Bruckner Straße, Hugo-Wolf-Straße und Viktor-Dankl-Straße 32 Wohnungen auf oberster Stadtebene errichtet.

Die Pläne stammen vom Innsbrucker Büro reitter_architekten.  Die Grundrisse sehen von der klassischen Zwei- bis zur Vierzimmerwohnung verschiedene Varianten vor. Die Ausführung erfolgte im NHT-Passivhausstandard mit Gaszentralheizung und Komfortlüftung. Die Vergabe der Mietwohnungen erfolgte über die Stadtgemeinde. Die Nettomiete für eine Zweizimmerwohnung beträgt rund 240,- Euro im Monat. (NHT)