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Am neuen Standort der Stadtbibliothek in der Amraser Straße wurde Raum für Begegnungen geschaffen – hier eine Schulveranstaltung im 1. Stock.
Am neuen Standort der Stadtbibliothek in der Amraser Straße wurde Raum für Begegnungen geschaffen – hier eine Schulveranstaltung im 1. Stock.

Reich an Kultur

Die Stadtbibliothek und das Haus der Musik Innsbruck als wichtige kulturelle Stadtentwicklungsprojekte sind zu neuen Orten der Begegnung geworden. Die Vielfalt der kulturellen Szenen sichern Förderungen und Stipendien. Damit unterstützt die Stadt Kunst- und Kulturschaffende das ganze Jahr über.

Innsbruck bietet ein reiches Programm an Kulturveranstaltungen, Theaterund Konzertaufführungen und Ausstellungen. Kunst und Kultur bedeuten für die Gesellschaft jedoch mehr als nur Freizeit und Unterhaltung. „Ich sehe Kultur als Lebensmittel, das wir alle brauchen, das eine Gesellschaft für ihre demokratische und solidarische Entwicklung in Vielfalt braucht und deshalb auch finanziert werden muss“, hält Kulturstadträtin Mag.a Uschi Schwarzl dazu fest. Stipendien, Preise und Förderungen der Stadt Innsbruck halten finanzielle Mittel bereit, die Kulturschaffende in ihrer Tätigkeit unterstützen. So werden 2019 unter anderem wieder die Hilde-Zach- Stipendien, der Kunstpreis der Stadt Innsbruck, der Paul-Hofhaimer-Preis und Anfang 2020 der Josef-Franz-Würlinger-
Preis vergeben. Ein Überblick ist unter www.innsbruck.gv.at zu finden.

Öffentliche Hand unterstützt

Die Unterstützung durch Förderungen ist besonders für kleine Initiativen und Einzelvorhaben der sogenannten freien Szene wichtig. „Erfolgreiche Kulturpolitik bedeutet für mich, Schwerpunkte im Großen wie im Kleinen zu setzen. Die freien Szenen sind wichtige Impulsgeber und Partner der großen Institutionen und sollen ebenfalls entsprechend finanziert werden.“ Die kulturelle Vielfalt in Innsbruck muss seitens der öffentlichen Hand gesichert werden, betont Schwarzl, die sich gemeinsam mit  Kulturausschuss und -verwaltung bemüht, das trotz begrenzter Mittel zu gewährleisten. Für den städtischen Fördertopf, die stadt_potenziale, stellt die Stadt Innsbruck jährlich 70.000 Euro zur Verfügung. „Wir möchten die einreichenden Projektantinnen und Projektanten künftig noch besser unterstützen und begleiten“, gibt Schwarzl einen Ausblick. Die Einreichfrist für die Projekte im Jahr 2019 endet am 1. April.

 

„Kunst und Kultur sind zentraler Faktor von Stadt- und Gesellschaftsentwicklung. Diese unbezahlbare Arbeit durch Förderungen, Stipendien und Preise mitzufinanzieren ist eine zentrale Aufgabe von Stadtpolitik.“

Amtsführende Stadträtin Uschi Schwarzl

Amtsführende Stadträtin Uschi Schwarzl

Für alle leicht zugänglich

Die Stadtbibliothek und die Galerie Plattform 6020 stehen allen InnsbruckerInnen offen. Mit einem umfangreichen Rahmenprogramm ist für die Freizeitgestaltung von Jung bis Alt gesorgt: Bibliotheksführungen, Planeten-Shows im Pop-up-Planetarium, Diskussionen zur Politik, die Workshops der Reihe „Kunst am Mittwoch“, Kindertheater oder die Vorlesezeit für Kinder. Der umfangreiche, dreimal im Jahr erscheinende Programmfolder ist in der Stadtbibliothek erhältlich. „Innsbruck informiert“ gibt jeden Monat in der Rubrik „Stadtleben" einen Überblick. 

Im Mai findet die erfolgreiche städtische Aktion „Innsbruck liest“ zum 16. Mal statt. Mit dieser Initiative, bei der wieder 10.000 Bücher kostenlos verteilt werden, wird ganz Innsbruck zur Lesestadt und werden die InnsbruckerInnen für das Lesen begeistert. Das Begleitprogramm lädt zu Diskussionen und zur aktiven Beteiligung der Bevölkerung ein. 

Anlässlich des Maximilian-Gedenkjahrs können sich die InnsbruckerInnen auf die Wiedereröffnung des Museums Goldenes Dachl sowie auf weitere Veranstaltungen freuen, die den Habsburger ab 19. Februar in den Mittelpunkt stellen. Kaiser Maximilian schuf mit seinem Interesse an Musik einen fruchtbaren Boden und die Grundlage für die weitere kulturelle Entwicklung in Innsbruck. 

Ein weiteres Jubiläum begeht heuer die Leopold-Franzens-Universität (LFU). Anlässlich ihres 350-Jahre-Jubiläums finden in der Festwoche rund um den 15. Oktober – den historischen Gründungstag der Universität Innsbruck – mehrere kulturelle Veranstaltungen statt. AS