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Lokalaugenschein im Freibad Tivoli: Bürgermeister Georg Willi mit den IKB-Vorständen Helmuth Müller und Thomas Pühringer (li.)
Lokalaugenschein im Freibad Tivoli: Bürgermeister Georg Willi mit den IKB-Vorständen Helmuth Müller und Thomas Pühringer (li.)

Freibad Tivoli heizt mit Umweltwärme

Die IKB setzt auch bei den Innsbrucker Bädern auf innovative und nachhaltige Energielösungen.

Das Becken- und Warmwasser im Tivoli wird seit heuer mit Hilfe einer modernen Wärmepumpen-Anlage und somit auf Basis Umweltwärme beheizt. Damit kann Erdgas in der Höhe des jährlichen Verbrauchs von 100 Einfamilienhäusern eingespart werden. Schon seit dem Jahr 2017 wird das IKB-Hallenbad Olympisches Dorf mit CO2-freier Abwärme aus dem Klärwerk versorgt.

350 Tonnen CO2 werden dadurch eingespart

„Die IKB ist ein kompetenter Partner für innovative Energielösungen und unterstützt damit die neue Innsbrucker Stadtregierung beim Ausbau von umweltfreundlichen Energieträgern. Neben der Photovoltaik sind Fern- oder Umweltwärme wie hier im Innsbrucker Tivoli eine echte Alternative zu Öl und Gas. Mit der neuen Anlage können im Sommer die Freibecken und Wasserversorgung der Sanitäranlagen, im Winter die Technikräume beheizt werden“, freut sich Bürgermeister Georg Willi.

Dazu wurde die bestehende Gaskesselanlage durch eine Wärmepumpen-Anlage Luft/Wasser mit einer Gesamtleistung von 350 kW ersetzt. „Durch die Umstellung können rund 350 Tonnen CO2 pro Jahr einspart werden. Die IKB hat insgesamt 340.000 Euro in das neue Heizsystem investiert. Die Kosten sollten sich in sieben bis acht Jahren amortisieren. „Es geht uns aber auch darum, Erfahrungen mit neuen Technologien wie großen Wärmepumpen zu sammeln und diese sukzessive in unser Portfolio als moderner Energiedienstleister zu integrieren“, betont IKB-Vorstandsvorsitzender Helmuth Müller, der in der Wärmepumpentechnologie den wichtigsten Baustein beim Umbau des Energiesystems im Bereich der Raumwärme sieht.

Hallenbad O-Dorf nutzt Abwärme aus Klärwerk

Das Hallenbad Olympisches Dorf wird unterdessen seit dem Vorjahr mit CO2-freier Abwärme aus der IKB-Kläranlage Roßau geheizt. „Durch den Anfang des Jahres erfolgten Lückenschluss an das Fernwärmenetz der TIGAS können wir zusätzlich 400 Haushalte im O-Dorf mit umweltfreundlicher Fernwärme aus unserem Klärwerk versorgen“, ergänzt IKB-Vorstandsdirektor Thomas Pühringer.

Seit 05. Mai haben die Innsbrucker Freibäder im Tivoli und am Baggersee Roßau wieder geöffnet. Im Sommer halten sich an einem Spitzentag bis zu 12.000 Badegäste in beiden Anlagen auf. Insgesamt haben die Innsbrucker Bäder 2017 738.693 Badegäste gezählt. (IKB)