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Der Wald übernimmt in und für Innsbruck eine wichtige Rolle.
Der Wald übernimmt in und für Innsbruck eine wichtige Rolle.

Der Wald als Gesundheitsvorsorge

Internationale Woche des Waldes schafft Bewusstsein

Der Wald ist nicht nur Lebensgrundlage für Mensch und Tier sondern übernimmt auch wichtige soziale Funktionen. Es gilt also besonders Acht darauf zu geben. Sensibilisierung dafür schafft die Internationale Woche des Waldes. „Die Herausforderungen im Zusammenhang mit der Forstwirtschaft werden immer diffiziler: Wird unsere moderne städtische Gesellschaft unserem Grundbedürfnis nach Naturerfahrung noch gerecht? Der Wald in und um Innsbruck trägt positiv zu Lebensqualität in unserer Stadt bei. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Forstamts sorgen tagtäglich dafür, dass dies auch langfristig gewährleistet ist“, erklärt der für Land- und Forstwirtschaft zuständige Vizebürgermeister Franz X. Gruber.

Kostenlose Gesundheitsvorsorge

Bäume haben nachweislich einen positiven Einfluss auf die Luftqualität, die für die Gesundheit der Menschen maßgeblich ist. „Spaziergänge an der frischen Luft und im Wald tragen zur Gesundheitsförderung, insbesondere bei Gesellschaftskrankheiten wie Burnout und Depressionen, bei. Aufenthalte im Wald können also als kostenlose Gesundheitsvorsorge angesehen werden. Dafür ist es notwendig den Bestand zu erhalten und pflegen“, erläutert Gruber.

Zahlen, Daten, Fakten zu Innsbrucks Wald

Jedes Jahr werden vom städtischen Forstamt rund 22.000 Pflanzen aufgeforstet. Insgesamt stehen in den Wäldern in und rund um Innsbruck ca. sechs Millionen Bäume, das ergibt rund 45 Bäume pro EinwohnerInner. Innsbrucks Wald speichert jährlich ca. 4.500 Tonnen CO2. Rund 3.690 Hektar von Innsbruck sind Waldgebiet, ein Viertel der Flächen gehören der Stadt Innsbruck, der Rest privaten WaldbesitzerInnen. Die MitarbeiterInnen des Forstamts kümmern sich insgesamt um knapp 300 Kilometer Waldwege und –steige. Zudem wird auch eine nachhaltige, naturnahe Bewirtschaftung forciert und von den knapp 2.300 WaldbesitzerInnen in Rahmen der Möglichkeiten umgesetzt. Hier wird bereits seit Jahren auf den Klimawandel und entsprechende klimafitte Baumarten geachtet.

Der zuständige Vizebürgermeister Gruber betont außerdem, dass ein zunehmend wichtiger Aspekt in der Nutzung des Naturraumes jener ist, diesen trotz aller Freizeitnutzungen in seiner Natürlichkeit, Ursprünglichkeit und Vielfalt als Lebensraum zu erhalten. Dies erfordert eine besondere Lenkung der WaldbesucherInnen entsprechend ihren Bedürfnissen damit sich andere Bereiche noch möglichst naturnah und ungestört entwickeln können. Zu diesem Zweck ist seit diesem Jahr beim Amt für Land- und Forstwirtschaft auch die Stelle eines Natur- und Erholungsraumkoordinator im Rahmen des sogenannten „Plan i“ angesiedelt. (DH)